Pressemitteilung

Wer es nach dem Sommer 2018 noch nicht begriffen hat, wird es nie begreifen: Der Klimawandel ist keine Erfindung der Chinesen, sondern traurige Realität. Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen und das Schlimmste zu verhindern. Hierfür ist aber eine grundlegende Änderung des Konsumverhaltens jedes einzelnen Menschen erforderlich. Die Produktion und der Konsum tierischer Lebensmittel muss weltweit stark eingeschränkt werden, um Klimawandel, Zerstörung der Umwelt, Tierleid, Hunger und Ressourcenverschwendung auf der Welt entgegen zu wirken. Es kann auch nicht sein, dass die Agrar-Industrie und Fleischindustrielle wie Clemens Tönnies und Co. hier bei uns die Umwelt zerstören, das Grundwasser verseuchen und abermillionen Tiere quälen, damit sie Fleisch in alle Welt exportieren können.

Im Jahre 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Form der Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Wie viele andere Tier-, Natur- und Umweltschutz-Organisationen fordert auch der Tierschutzverein Herford e. V. 

  • die Agrarwende muß umgehend eingeleitet werden
  • Schluß mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie
  • Subventionen nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft
  • Öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung
  • Mehr Unterstützung für kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen.

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!

Bitte setzen Sie der grenzenlosen Ressourcen-Verschwendung und den Tierqualen, die mit der Produktion von Fleisch, Milchprodukten und Eiern zusammenhängen, ein Ende, indem Sie Ihren Verzehr an tierischen Lebensmitteln deutlich reduzieren und auf pflanzliche Ernährung umsteigen. Bitte kämpfen Sie mit Messer und Gabel gegen den Klimawandel, die Zerstörung der Umwelt, Tierquälereien und den Hunger auf der Welt !!!

Für Fragen zu diesen wichtigen Themen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Reden Sie außerdem Klartext mit Politikern aller Ebenen und machen Sie Ihnen unmißverständlichh klar, dass Sie die konzernfreundliche Lobby-Politik nicht länger mitmachen, weil Sie in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur der Konzerne leben wollen. So dürfen Politiker und Behörden auch keine weiteren neuen Mastplätze und Schlachthof-Erweiterungen mehr genehmigen.

Neues aus dem Tierheim

Der Tierschutzverein Herford e. V. mit seinem Tierheim in Bünde hat sich in 2018 um mehr als 400 tierische Neuzugänge gekümmert.

Bis auf wenige Ausnahmen konnten z. B. sämtliche Fundhunde an ihre Besitzer zurückgegeben werden. Eine dieser Ausnahmen ist der Pitbull Terrier „Marlon“, der offensichtlich von niemandem vermisst wird. Der Rüde wurde nach Angaben der Finderin am 15.12.2018 in Bünde, Eschstraße / Ecke Bismarckstraße von ihr aufgegriffen. Das schwarz-weiße Energiebündel fällt unter die Bestimmungen des Landeshundegesetzes NRW und darf nur an Hundefreunde mit einer entsprechenden ordnungsbehördlichen Haltungserlaubnis vermittelt werden.

Bei den Katzen gibt es schon wieder eine Sorgenkinder.

Kater „Paolo“ erlitt im Dezember 2018 einen schweren Verkehrsunfall und schwebte tagelang zwischen Leben und Tod. Er mußte aufwendig operiert werden und erholt sich jetzt in unserer Krankenstation.

Kater „Nobi“ kam direkt nach Weihnachten in einem erbarmungswürdigen Zustand in unsere Obhut. Sein Kopf war mit Wunden übersät und er hatte einen Krebstumor am rechten Ohr, der inzwischen operativ entfernt wurde. Wer gibt dem liebenswerten Senior eine Chance?

Nell“ wurde als winziges Katzenbaby zusammen mit ihren 5 Geschwistern ausgesetzt. Von Geburt an waren ihre Nasenlöcher zu klein und im Dezember 2018 konnte sie endlich erfolgreich operiert werden. Nun sucht sie zusammen mit ihrem „großen Bruder“ „Numzie“ ein Zuhause bei Katzenfreunden.

Ist für Wellensittich „Pascha“ noch Platz?

Der 2-jährige Krummschnabel kam am 30.12.2018 als Abgabetier ins Bünder Tierheim. Sein Schnabel ist nicht in Ordnung und muß in bestimmten Abständen vom Tierarzt „in Form“ geschnitten werden.

Für die vierbeinigen Sorgenkinder im Tierheim werden dringend Paten gesucht, die durch Spenden helfen, Kost, Logis und medizinische Versorgung der Vierbeiner sicherzustellen.

Tierfreundinnen und Tierfreunde können die wichtige Arbeit der Tierschützer auch durch eine einmalige Spende unterstützen. Für entsprechende Überweisungen steht das Spendenkonto bei der Sparkasse Herford zur Verfügung:

Spendenkonto: Sparkasse Herford, IBAN: DE45 4945 0120 0000 0414 00.
(Bitte für die Ausstellung der Spendenbescheinigung immer Name und Anschrift im Feld „Verwendungszweck“ angeben).

Ein herzliches Dankeschön geht im Namen unserer Schützlinge an alle Spender.

Tierschutzverein Herford e.V.
Renate Siekkötter

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